Kurz vor unserem Urlaubstrip nach Flores, haben wir von meinem Kollegen und Freund Mas Adi und seiner Frau Ibu Devi einen schönen Presentkorb geschenkt bekommen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Ähnlich wie bei den Christen zur Weihnachtszeit beschenken die Moslems ihre Familienmitglieder und Freunde zu Idul Fitri. Mit Idul Fitri wird der Abschluß des Ramadan gefeiert und das Fastenbrechen eingeleitet. Idul Fitri ist nach dem islamischen Opferfest Idul Adha, das 2. Hauptfest des Islams.
Montag, 7. September 2009
Idul Fitri Present
Kurz vor unserem Urlaubstrip nach Flores, haben wir von meinem Kollegen und Freund Mas Adi und seiner Frau Ibu Devi einen schönen Presentkorb geschenkt bekommen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Ähnlich wie bei den Christen zur Weihnachtszeit beschenken die Moslems ihre Familienmitglieder und Freunde zu Idul Fitri. Mit Idul Fitri wird der Abschluß des Ramadan gefeiert und das Fastenbrechen eingeleitet. Idul Fitri ist nach dem islamischen Opferfest Idul Adha, das 2. Hauptfest des Islams.
Donnerstag, 3. September 2009
Erdbeben auf West-Java
Gestern um 14:55 Uhr sitze ich gerade im Office und wundere mich, warum es an meinem Schreibtisch wackelt. Ein Blick auf unseren Wasser-Dispenser machte mir dann klar, dass es ein Erbeben ist, das erste was wir hier mitbekommen haben. Im Büro ist dann der Strom ausgefallen, sonst ist hier in Solo allerdings nichts passiert. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7.0 auf der Richterscala war ca. 190 Km südwestlich von Jakarta in der Provinz West-Jakarta. In der Stadt Cianjur hat es einen durch das Beben ausgelösten Erdrutsch gegeben. Insgesamt wurden mindestens 44 Menschen getötet. Ebenfalls wurde eine Tsunami-Warnung ausgelöst, die aber schon bald wieder zurück genommen wurde.
Vortrag bei YAKKUM in Jogyakarta
Yayasan Kristen untuk Kesehatan UmumChristliche Stiftung für öffentliche Gesundheit



Am vergangenen Freitag waren wir im Bethesda-Krankenhaus in Yogyakarta. Unsere Freundin Gabi arbeitet im Auftrag des EED (Evangelischer Entwicklungsdienst) als Beraterin für YAKKUM. Als größter evangelischer Gesundheitsdienstleister Indonesiens unterhält YAKKUM Krankenhäuser, Ausbildungsstätten für Pflegepersonal und eine pharmazeutische Fabrik in Zentral-Java. Ich wurde eingeladen einen Vortrag zum Thema:"Neue Marketing-Trends im Gesundheitswesen" zu halten. Neben den Direktoren der verschiedenen YAKKUM-Krankenhäuser waren auch fast alle Marketing-Mitarbeiter anwesend.Als kleines "Dankeschön" gab es noch ein richtig schönes Bild, welches die interne Behinderten-Werkstatt hergestell hat.
Montag, 24. August 2009
Taman Mini "Indonesia Indah"








Im südöstlichen Teil von Jakarta liegt der Park Taman Mini. Der Park wurde 1975 eröffnet. Für den Aufbau des Parks wurden 26 Mio US$ gespendet. Die Besonderheit an dem Park ist, dass von fast jeder Insel und jeder Provinz Indonesiens, Gebäude, Tempel, Restauants, Museen oder Theater stehen, die tatsächlich im Original irgendwo in Indonesien vorhanden sind. So wurde beispielsweise der Kraton von Solo nachgebaut oder auch der Borobudur wie auch weitere architektonischen Bauten aus Sumatra oder Sulawesi. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Provinzen selber dafür verantwortlich sind was gebaut oder restauriet wird. Das Gelände ist ca. 100 ha groß, es wird immer wieder etwas neues bebaut oder verändert. Da das Gelände sehr weitläufig ist, sollte man am besten mit dem Auto durchfahren. Es besteht auch die Möglichkeit mit einem kleinen Zug, einer Magnet-Schwebebahn oder einer Seilbahn den Park zu besichtigen.
Cafe Batavia in Jakarta



Café Batavia ist vielleicht eines der ältesten und bekannsten Cafe's in Jakarta. Gelegen am historischen Taman Fatahillah, direkt in Kota Tua der "Altstadt" von Jakarta. Wenn man dort steht, hat man nicht das Gefühl in Jakarta zu sein. Es ist im Kolonalilstil erbaut, alles aus richtig altem massiven Holz, schweren Teppichen und erstreckt sich über 2 Etagen. Im unteren Bereich befindet sich eine Lounge in der man gemütlich sitzen kann und oben die Bar und das Restaurant. Preise sind vergleichbar mit Europa, dafür hat man einen ausgezeichneten Service und es ist vor allem Top sauber.
Das Batavia hat viele Überraschungen parat, zum Beispiel befindet sich die Speisekarte auf der Rückseite von Fotoporträts die überall an den Wänden hängen. Auch der Besuch der Toiletten ist im Batavia ein besonderes Ereignis. Also, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Sunda Kelapa Hafen


Die Crew beim Beladen der Schiffe, was leider nicht so gut auf dem Bild rauskommt, wie steil es dort hinauf geht. Die Säcke wiegen zwischen 40 und 50 kg, fast soviel wie einer der Arbeiter.

Nur wenige Stätdte haben sich so gewandelt wie Jakarta. Die Veränderungen setzten mit dem 2. Weltkrieg ein als die japanischen Besatzer der Stadt ihren heutigen Namen gaben. Mehr als 300 Jahre kannte man die Stadt unter dem Namen "Batavia", die Hauptstadt von Niederländisch-Indien. Der Sunda Kelapa-Hafen wurde bereits 1572 erbaut. Dort liegen die prächtigen Frachtensegler mit den alten nautischen Instrumenten, die auch auf dem nache gelegenen Pasar-Ikan (Fischmarkt) verkauft werden.
Samstag, 15. August 2009
Merapi Tour

von hier aus sieht es gar nicht mehr weit aus bis zum Gipfel
leider war es an diesem Morgen sehr diesig somit konnte man die 3 anderen Vulkane nicht so gut sehen
endlich Sonnenaufgang, darauf haben wir schon gewartet, es war so kalt da oben, ich wußte nicht dass man in Indonesien so frieren kann


unser tolles Lager, wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre, wir mussten erst mal unsere ganzen nassen Klamotten ausziehen und was trockenes anziehen und trotz allem war es immer noch kalt

Diese Woche am Mittwoch sind wir nach Selo um 22.00 Uhr abends losgefahren, wo unsere Merapi Tour begonnen hat. Dort haben wir unsere Tour Guide's getroffen. Jakob, sein jüngerer Bruder und ein Freund der beiden haben uns begleitet. Nachts um 0.30 Uhr gings dann endlich los. Die Tour wird nur während der Trockenzeit gemacht, ich habe dann auch verstanden warum. Das war wirklich ein Höllentrip und wir waren noch nicht mal ganz oben an der Spitze. Den letzten Anstieg haben wir beide nicht mehr gemacht, das sind nur noch Geröll und das bei extremer Steigung. Ich war auf jeden Fall ganz froh wieder unten zu sein, der Muskelkater läßt jetzt nach 2 Tagen auch endlich mal ein wenig nach.
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