Samstag, 15. August 2009

Merapi Tour


von hier aus sieht es gar nicht mehr weit aus bis zum Gipfel

leider war es an diesem Morgen sehr diesig somit konnte man die 3 anderen Vulkane nicht so gut sehen


endlich Sonnenaufgang, darauf haben wir schon gewartet, es war so kalt da oben, ich wußte nicht dass man in Indonesien so frieren kann




unser tolles Lager, wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre, wir mussten erst mal unsere ganzen nassen Klamotten ausziehen und was trockenes anziehen und trotz allem war es immer noch kalt



Diese Woche am Mittwoch sind wir nach Selo um 22.00 Uhr abends losgefahren, wo unsere Merapi Tour begonnen hat. Dort haben wir unsere Tour Guide's getroffen. Jakob, sein jüngerer Bruder und ein Freund der beiden haben uns begleitet. Nachts um 0.30 Uhr gings dann endlich los. Die Tour wird nur während der Trockenzeit gemacht, ich habe dann auch verstanden warum. Das war wirklich ein Höllentrip und wir waren noch nicht mal ganz oben an der Spitze. Den letzten Anstieg haben wir beide nicht mehr gemacht, das sind nur noch Geröll und das bei extremer Steigung. Ich war auf jeden Fall ganz froh wieder unten zu sein, der Muskelkater läßt jetzt nach 2 Tagen auch endlich mal ein wenig nach.

Freitag, 7. August 2009

Batik Karneval in Solo





Die Familie wartet auf den Beginn des Karnevals



Einmal im Jahr findet in Solo der Batik Karneval auf der Hauptdurchgangsstrasse "Slamet Riyadi" statt. Es sind wunderschöne Kostüme in allen erdenklichen Farben, die alle in mühevoller Handarbeit gefertigt werden, nur für diesen Tag.

Kids in unserer Strasse

ohne Worte....................

Montag, 3. August 2009

Semarang

Am Kampung Laut "Stadt am Meer" gibt es ein sehr schönes Restaurant, da Essen ist sehr gut, von dort aus kann man die Aussicht am Meer genießen. Strände wie im Süden von Java gibt es leider nicht. Durch Verschlammung und Verlandung des Uferbereichs verschiebt sich Javas Nordküste jedes jahr merklich weiter nordwärts.

Kinder beim Baden im Meer

Kleiner Tempel in der Innenstadt von Semarang


DerTay Kak Sie Tempel liegt in der Nähe von Chinatown


Die Stadt wird durch einen Kanal getrennt, in die "alte" Stadt mit vielen Bauten aus der Kolonialzeit, wowie Chinatown und die "neue" Stadt mit Shopping Malls. Die reichen chinesischen Geschäftsleute sowie ihre indischen Partner leben meist im höher gelegenen Canti Baru. Wie das große Schiff in den Kanal kam weiß ich nicht, dies liegt genau am Eingang des anderen Tempels.

Eingang zum Altar des Sm Po Kong Tempel








Eingang zum Sam Po Kong Tempel


Tugu-Muda-Denkmal (Tugu heißt Kreisverkehr)


Lawang Sewa (Museum)


Vor dem Lawang Sewa Museum steht eine alte Lok



Im Juni war ich zum ersten mal in der Stadt Semarang an der Nordküste. Semarang ist die viert größte Stadt Indonesiens. Nicht die alte Königstadt Solo sondern die Hafenstadt Semarang ist die Hauptstadt der Provinz Central Java. Im Jahr 1678 fiel dieser Teil Matarams an die V.O.C Vereenigde Oostindische Compagnie (Niedlerländische-Ostindien Kompanie) und Semarang blieb bis 1948 ein holländischer Küstenstützpunkt. Es gibt noch sehr viele alte Gebäude aus der holländischen Kolonialzeit wie bespielsweise die Gereja "Kirche" Blenduk oder Lawang Sewa das heute ein Museum beherbergt, in dem es angeblich heute noch spuken soll. Ein Großteil der Bevölkerung ist chinesisch, chinesische Händler ließen sich lange vor den Holländern in Semarang nieder.

Taschenproduktion in Klaaten

Zuschneiderei vor dem Haus (im freien natürlich)

Rechts neben Jörg steht der Chef der Näherei




Endlich mal wieder ein paar neue Dokumentationen und Bilder von Indonesien. Nachdem ich jetzt fast 3,5 Wochen in Deutschland war, ist der Blog etwas zu kurz gekommen. Jörg hat letzten Monat von der Universität (UMS) einen Artikel mit Bilder veröffentlicht. Wir beide waren Ende Juni in Klaaten (liegt zwischen Jogya und Solo) in einer Näherei die Taschen produziert. Ich hätte nicht gedacht, dass in einem so kleinen Raum 12 Näherinnen Platz haben. Was in Deutschland undenkbar wäre, der Raum ist ohne Fenster und Ventilator gibt es auch nicht. Die Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften in Deutschland würden Kopf stehen wenn sie das sehen könnten. Die Taschen die dort produziert werden sind teilweise sehr schön und auch bei uns in Solo zu kaufen.

Donnerstag, 16. Juli 2009

MOU mit der Universitas Muhammadiyah Surakarta

Letzten Samstag haben der DED und die Universitas Muhammadiyah Surakarta ein MOU (Memorandum of Understanding), also eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit unterschrieben. Wir werden die UMS in Projekten zu den Themen Entrepreneurship-Trainingsprogramm, Einführung eines integrierten IT-Informationssystem sowie im internen Marketing als Berater unterstützen. Die UMS ist mit ca. 7000 Studenten die größte private Uni in Solo und gehört zur Muhammadiyah. Diese ist mit fast 30 Mio. Mitgliedern die zweitgrößte islamische Organisation in Indonesien. Die Hauptaktivitäten der Muhammadiyah ist Religion und Ausbildung. Die Bildungseinrichtungen nehmen auch Nicht-Muslime auf.
Da wir schon längere Zeit gute Kontakte zur UMS, insbesondere auch zu dessen Rektor Pak Bambang und dem Führungskollegium haben, freuen wir uns schon auf die Zusammenarbeit.



Die Vertragsunterzeichnung war sehr formal im Auditorium der Uni und mit einem Seminar für die Studenten verbunden. Für dieses Seminar habe ich mal wieder eine Rede gehalten. Thema war: "Information and Communication Technologies (ICT) in our social and commercial surrounding"
Es waren ca. 200 Studenten und einige Lehrkräfte anwesend.



Anschließend waren wir noch in einem nette Resto zum Essen. Gegessen wurde auf einem "Lesehan", also an flachen Tischen und auf dem Boden sitzend (ist etwas gewöhnungsbedürftig).

Freitag, 19. Juni 2009

Botanischer Garten in Bogor

Blick auf den Istana Bogor, ein heute vom indonesischen Präsidenten genutzter Palast, der auf die holländische Kolonialzeit und das Jahr 1744 zurück datiert.









Bogor liegt ca. 60 Km von Jakarta entfernt und ist die regenreichste Stadt auf Java. Selbst in der Trockenzeit gibt es am Nachmittag meist schwere Regenfälle und Gewitter.
Der 87 ha große Botanische Garten ist die wohl bekannteste Sehenswürdigekeit Bogors. Der 1817 eröffnete Park wurde auf Initiative des deutschen Botanikers Prof. Dr. Reinwardt angelegt und beherbergt heute eine Sammlung von 6000 Pflanzenarten, darunter über 200 Palmen- und 883 Orchideenarten. Ein Höhepunkt ist der Titanwurz (Amorphophallus titanum), ein Aronstabgewächs mit einem über zwei Meter hohen Blütenstand.

Bogor selbst ist nicht so interessant, der Verkehr ist genauso chaotisch wie in Jakarta, nur dass es sehr wenig Taxi's gibt, was den Transport nicht gerade einfach macht.